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Wieviel Erde(n) braucht der Mensch?

Thomas Heim

 

Es mag 50 Jahre her sein, dass ich zusammen mit meinem Bruder einkaufen gehen musste. Die Mutter hatte uns alles genau aufgeschrieben, und so konnte mein ältere Bruder beim Metzger getreulich ablesen: ein Pfund Hackfleisch. Und dann fügte er noch hinzu: Es darf auch etwas mehr sein.

 

Ich war wie vom Donner gerührt. Es war mir schrecklich peinlich, ich dachte, er wolle ein Pfund bezahlen und gratis etwas dazu bekommen. Erst nach einigen unruhigen Nächten ging mir auf, dass ja der Metzger eine Waage mit Preisberechnung hatte und somit das ganze Hackfleisch bezahlt worden war. Wie war ich erleichtert, nicht als jemand dastehen zu müssen, der mehr verlangt, als ihm zusteht.

 

Viel später ist mir aufgefallen, dass manche Leute keinerlei solchen Hemmungen haben. Wenn sie etwas bekommen können, greifen sie zu, egal, ob sie es verdient haben oder nicht. Spitzenverdiener zocken ihre Unternehmen mit Boni ab – offenbar als Anerkennung dafür, dass sie zum Beispiel einer Bank milliardenschwere Staatsbeihilfe verschafft und damit zusätzliche Erträge generiert haben.

 

Es ist mir – in dieser Hinsicht immer noch etwas naiv – auch aufgegangen, dass solche Vorgänge etwas mit Macht zu tun haben. Hilflos stehen Aktionäre und Steuerzahler herum, machen die Faust im Sack und schauen dem munteren Treiben zu, das die angeblich unersetzlichen Manager – gestützt von zaudernden Politikern – vollführen. Nun, auch sie (die Manager wie auch die Politiker, aber auch alle anderen...) werden sich dereinst mit etwa zwei Quadratmetern begnügen müssen, wie es einmal Tolstoi in einer Art Abhandlung über Gier und Habsucht dargestellt hat (Wieviel Erde braucht der Mensch?).

 

Aber es sind ja nicht nur die Spitzenverdiener. Im Durchschnitt verbrauchen wir alle so viel Ressourcen, dass es nicht eine, sondern drei Erden brauchen würde, um diese Ausbeutung auf die Dauer zu überstehen. Nur, dass hier die Machtverhältnisse definitiv geregelt sind – zum Glück nicht von opportunistischen Politikern. Die Natur habe immer Recht, hat einmal Goethe festgestellt, der Irrtum sei immer auf der Seite des Menschen.

 

Wenig merkt man allerdings von solchen Einsichten im big business. Während ich viele kleine Unternehmen kenne, wo man sich ernsthaft bemüht, ressourceneffizienter zu produzieren, während auch viele Konzerne, Grossverteiler etc. grüne Produktelinien, Umweltmanagementsysteme etc. aufziehen, wirkt doch das Ganze seltsam zögerlich. Ein sehr intelligent wirkender Spitzenbeamte erzählte mir letzthin, wie sehr ihn das beunruhige, dass der Hunger nach Öl und allen anderen Ressourcen durch die aufstrebenden Schwellenländer und durch unseren eigenen hohen Konsumstandart immer mehr zunehme. Als ich ihn fragte, ob er seinen Einflussbereich zukünftig auf diese Problematik ausrichte (was mit etwas Zivilcourage durchaus möglich wäre), erwiderte er ganz entrüstet, das tue er selbstverständlich nicht, er habe einen Auftrag auszufüllen. Wie ein Kapitän, dachte ich, der im Angesicht eines riesigen Wasserfalls nicht abzudrehen wagt und sein Schiff getreu auf Kurs hält – mitten in die Katastrophe.

 

Oder wie soll man es beispielsweise verstehen, wenn im Wirtschaftsteil der NZZ förmlich darüber frohlockt wird, welche erfreulichen Wachstumsperspektiven der internationale Flugverkehr habe? Selbstverständlich wird auch auf Umweltrisiken hingewiesen – das gehört heute einfach dazu – aber das glaubt ja wohl im Ernst niemand, dass die Grossraumjets in Zukunft mit Solarenergie herumfliegen werden.

 

Vor vielleicht zwanzig Jahren hat in der Wirtschaft und Politik kaum jemand anerkannt, dass es Ressourcenprobleme geben könnte. Entsprechend wurde jedes Handeln in Richtung Ressourceneffizienz als Eingriff in die Märkte abgelehnt. Heute scheint die Erkenntnis weit verbreitet zu sein, dass es diese Ressourcenprobleme tatsächlich gibt. Trotzdem wird jedes systematische Vorgehen als Eingriff in die Märkte abgelehnt. Von der Ignoranz in die Schizophrenie?

 

Irgendwie werden wir es trotz allem lernen müssen, effizienter mit den Ressourcen umzugehen. Und dass es letztlich für alle fatal ist, wenn sich einige zu viel "herausnehmen", sei es aus Gier – sei es aber auch aus Mangel an Effizienz.

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Diabolische Gegensätze...

...verhindern die Diskussion

 

von Thomas Heim

 

Am 7.6.2011 führte eco-net zusammen mit Saguf (Schweizerische Akademische Gesellschaft für Umweltforschung und Ökologie) eine Tagung durch, welche der Frage nachging: Welche Forschung führt aus der Krise? Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Ämtern, Politik, Unternehmen und Hochschulen diskutierten Möglichkeiten, Cleantech und Nachhaltige Entwicklung besser in die Forschung zu integrieren.

 

Die Diskussionen waren lebhaft, die Vorträge interessant. Mir fiel aber auf, wie unvereinbar sich die gegensätzlichen Meinungen gegenüberstanden: Hier die Vertreter/innen der absoluten Forschungsfreiheit – dort diejenigen, welche kein Forschungsprojekt mit Steuermitteln finanzieren möchten, welches nicht der Nachhaltigen Entwicklung dient. Im folgenden ein paar Gedanken zu diesem Gegensatz:

 

Es war nicht nett, die Tagung mit einer Frage zu beginnen: Fragen werden "gestellt" (wie Fallen), Fragen "drängen sich auf", Fragwürdiges ist zum Voraus verdächtig. Eine Frage ist wie der Rüssel einer Stechmücke, der eine Vene ansticht und Blut absaugen will.

 

Vergessen wir also die Frage und halten einfach fest: Nachhaltige Entwicklung ist nicht die Laufzeitverlängerung des Bestehenden. Nachhaltige Entwicklung braucht beides: Vergänglichkeit und Innovation. Altes muss verschwinden und Neues muss geschaffen werden; und es ist an uns zu ergründen, wie diese Prozesse zu gestalten sind.

 

Vor 20 Jahren produzierten die Unternehmen Produkte, Abfälle und Emissionen. Die Produkte wurden möglichst gewinnbringend verkauft, für die gesetzeskonforme "Entsorgung" der Abfälle und Emissionen setzte man aufwendige Behandlungstechnologien ein. Im Umweltschutz herrschte End-of-Pipe-Stimmung. Manchmal wurden wiederverwertbare Reststoffe sogar rezykliert, aber die Produktionsprozesse selber wurden vom Umweltschutz nicht berührt. Sie waren aus Gründen der Produktionsfreiheit und Produktqualität tabu. Ich erinnere mich genau: An einer Podiumsveranstaltung schlug ich damals vor, auch die Produktionsprozesse selber zu optimieren, um dadurch Abfälle zu vermeiden. -Abfallvermeidung, hielt man mir von abfallpolitisch gewichtiger Seite entgegen, sei als ob man einer Kuh einen Zapfen in den H... treiben würde, der einzige Erfolg dabei wäre, dass das arme Tier – gemeint war wohl die Wirtschaft – elend zugrundeginge.

 

Heute sieht die Umweltpolitik anders aus. Ressourcenschonung heisst das Gebot – es wird auch vom Massnahmenplan des Bundesrates als höchstes Ziel hervorgehoben. Und allen ist einsichtig, dass Ressourcenschonung ohne ressourcenschonende Produktionsprozesse nicht möglich ist. Immer noch stellen Unternehmen Produkte her und produzieren Abfälle und Emissionen. Aber es ist nun klar: Die Produktion selber muss optimiert werden: der produktionsintegrierte Umweltschutz macht heute den grösseren Teil der Umweltschutzinvestitionen unserer Betriebe aus. Die Umwelt erholt sich dabei – und was ein weiterer Vorteil ist: auch die Wirtschaft profitiert davon dank geringerer Kosten für Energie und Rohstoffe. Die Kuh hat überlebt...

 

Bei Forschung und Entwicklung dagegen herrscht heute immer noch End-of-Pipe-Stimmung. Die Schweiz ist innovativ wie wenige Länder. Und wenn vor lauter Innovation die Umwelt Schaden leidet, weil immer mehr Güter und Dienstleitungen konsumiert werden, erfinden wir flugs eine Technologie, um die Umwelt zu schützen. Allerdings geht uns langsam auf, dass wir dadurch die Ressourcenverschwendung bei weitem nicht in den Griff bekommen: Nachhaltig ist diese Strategie gewiss nicht. Aber die "Freiheit" der Forschung ist tabu, die Qualität der Forschung geht über alles.

 

Es hat 20 Jahre gedauert, bis das alte Tabu in der Wirtschaft: hie Ökonomie – da Ökologie – überwunden war und der produktionsintegrierte Umweltschutz in den Unternehmen Fuss fassen konnte. Dies wurde erst möglich, als die Diskussion nicht mehr um "grün" und "nicht grün" ging, sondern eine Vielzahl von Farbschattierungen dazwischen umfasste.

 

Es wird hoffentlich nicht ebenso lange dauern, bis die "forschungsintegrierte Nachhaltigkeit" realisiert sein wird, bis Aspekte der Nachhaltigkeit in den Innovationen eine wichtige Rolle spielen werden. Lassen Sie mich aber betonen, dass es dabei abermals nicht um einen Angriff auf Forschungsfreiheit und -Qualität geht. Es geht auch nicht um "Markt oder Staat", "Top down oder bottom up", "Interventionismus oder Liberalismus", "Forschungsfreiheit oder Kontrolle" oder was auch immer die Gegensatzpaare sind, welche das Infotainment mancher Medien ausmachen. Solche Gegensätze fördern die Diskommunikation: Sie haben etwas "Diabolisches" (= "Auseinandergeworfenes") und werden immer dann ins Feld geführt, wenn die Diskussion blockiert werden soll. Es geht deshalb auch hier darum, Schattierungen und Zwischentöne zu finden, damit neue Visionen und Möglichkeiten entstehen.

 

 

Das Bild, welches Sie oben dargestellt sehen, besteht aus wenigen Pixeln, die zudem im 1-Bit-Modus dargestellt sind (es stammt wie das folgende aus einem Fotokolleg von Jost Marchesi). Das heisst, jedes Pixel kann nur schwarz oder weiss sein, Grauschattierungen gibt es nicht. Die Darstellung entspricht einer Diskussion, bei der aus einem Thema nur wenige Aspekte herausgegriffen werden, die zudem nur mit ja oder nein qualifiziert werden.  - Schauen Sie bitte, wie dasselbe Bild aussieht, wenn wir eine hohe Auflösung (sehr viele Pixel) verwenden und diese im 8-Bit-Modus darstellen, nämlich mit 2 hoch 8 = 256 Grauschattierungen, wie dies heute jede Pocket-Kamera tut.

 

Die Veranstalter werden sich weiter dafür einsetzten, dass Diskussionen zum brennenden Thema Forschung und Nachhaltigkeit mit der angemessenen Auflösung und den nötigen Schattierungsnuancen geführt werden. Ein wichtiges Resultat in dieser Richtung wurde an der Tagung in Bern mit der Hilfe der Teilnehmenden erzielt. Die Diskussion hat aber noch viele Gegensätze zu überwinden.

 

(Wir werden die Referate demnächst hier verfügbar machen)

 

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Ich bin schlau und du bist blond!

(STJ) Keine Sorge, ich halte den Zusammenhang zwischen Haarfarbe und Intelligenz für nicht erwiesen. Was da so politisch unkorrekt daher kommt, ist die Antwort meines kleinen Buben auf meine Frage, ob er schon so schlau sei, dass er seine Hose selber anziehen kann. Kinder sind ja manchmal herrlich direkt. In heiklen Situationen, wo sich niemand getraut, etwas zu sagen, platzen sie mit der Wahrheit heraus und entspannen dadurch die Situation. Das würde man sich in der Diskussion um nötige und sinnvolle Massnahmen zur Verbesserung der Umweltsituation manchmal wünschen.

 

Das ging mir kürzlich durch den Kopf, als ich im Migros-Magazin vom 4. Oktober las, wie ich meine Ökobilanz „markant verbessern“ könnte. Mit dem Staubsauger Miostar AC 3000 Eco würde ich – bei einer Stunde saugen pro Woche – jährlich 12 Franken bzw. 60 kWh einsparen. Statt mich im Solarium (Annahme 100 Stunden pro Jahr) zu bräunen könnte ich durch Bräunen an der Sonne 30 Franken bzw. 150 kWh pro Jahr sparen. Abgesehen davon, dass ich – wie vermutlich die meisten Leute – gar kein Solarium benütze, sind diese Beispiele vom Nutzen her doch eher dürftig. Interessant wird es aber gegen Ende des Artikels: Durch Ergänzung eines herkömmlichen Elektroboilers mit Warmwasserkollektoren könnte ich jährlich 2200 kWh bzw. 440 Fr. sparen, durch ein effizientes Gas-Auto sogar 2300 Fr.! Hier liegt also das wahre Einsparpotential! Das sollte man den Leuten aufzeigen.

 

Statt den Leuten vorzugaukeln, sie könnten durch einen neuen Staubsauger irgendetwas bewirken, sollten neue Techniken gefördert werden, bei denen das Sparen richtig einschenkt. Der Bund macht aber im Moment genau das Gegenteil und kürzt die Budgets für die Technologieförderung beim BAFU. Schade, dass unsere Bundesräte keine kleinen Kinder haben; die würden es ihnen schon sagen.

 

Übrigens: Mein Sohn ist im Gegensatz zu mir selber blond und Schlauheit ist ja bekanntlich das am gerechtesten verteilte Gut: Jeder denkt, er hätte genug davon!

 

Jean-Marc Stoll

 

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Viel Cleantech für wenig Geld?

Dass die Umwelt in unserem Wirtschaftssystem keinen höheren Stellenwert hat, wird oft als sogenanntes Marktversagen bezeichnet. Die Verschmutzung von Wasser, Boden und Luft kostet zu wenig, Rohstoffe und Energie sind zu billig und werden demnach zu stark nachgefragt, sprich: verschwendet.

 

Daran ist sicher viel Richtiges. Die Preise steuern unser Verhalten mit – entsprechend sieht es mit unserem übermässigen "Naturkonsum" aus. Allerdings sind Alternativen denkbar: Rohstoff- und energiesparende Produktionsweisen und Produkte könnten unsere Unternehmen weiter entlasten und ihnen, gerade auch, wenn die Ressourcen knapper werden, Wettbewerbsvorteile verschaffen. Strenggläubige Ökonomen meinen deshalb, sobald sich entsprechende finanzielle Vorteile abzeichnen, würden sofort alle Unternehmen umschwenken und nur noch ressourceneffizient produzieren, zum Wohle der Umwelt und auch des Betriebsgewinns.

 

So einfach, wie sich das manche Theoretiker vorstellen, ist es aber nicht. Vor das Ernten hat die Natur noch immer das Säen gesetzt. Betrieblich gesprochen: wer nicht investiert, wird auch keinen Gewinn abschöpfen können. Das Umschwenken auf ressourcenschonende Produktionsweisen – auf Cleantech -  macht Forschung und Entwicklung nötig, dann Investitionen in Technologien, neue Marketinganstrengungen etc. Kein Zweifel, dass sich das Ganze früher oder später lohnen wird, aber zuerst braucht es schlicht und einfach Geld.

 

Und hier kommt die Politik ins Spiel. Zwar sollen die Politikerinnen und Politiker nicht bestimmen, wer in diesem Land was und wie produzieren soll. Letztlich muss das im Rahmen der bestehenden Gesetze jedes Unternehmen tagtäglich selber tun. Jedoch muss die Politik mithelfen, dass das Interesse der Allgemeinheit in solche Unternehmensentscheide einfliesst und dazu beitragen, dass nachhaltige, ressourcenschonende Produktionsweisen und Produkte einen Markt bekommen und sich zum Wohle aller schliesslich durchsetzen können. 

 

Oft werden an dieser Stelle ordnungspolitische Bedenken geltend gemacht. Es gehe nicht an, dass in den Markt eingegriffen und beispielsweise das Preisgefüge durch staatliche Eingriffe durcheinander gebracht würde. Ich sehe jedoch keinen Grund für dieses Wehgeschrei. Worin besteht denn der Eingriff, wenn nach jahrzehntelanger Tradition einer Ingenieurausbildung ohne Cleantech-Verständnis dafür gesorgt wird, dass unsere fähigen Ingenieurinnen und Ingenieure endlich auch Ökoeffizienz, Ressourcenschonung und Cleantech als mögliche Inhalte und Berufsfelder begreifen? Worin besteht der Eingriff, wenn unsere staatliche Forschungsförderung, statt einseitig auf sogenannte "Marktwirtschaftlichkeit" (was bedeutet das überhaupt bei der Forschung?) fokussiert zu werden, endlich auch Aspekte der Ressourcenschonung gebührend berücksichtigt?

 

Andere Länder wie unsere Nachbarn Oesterreich und Deutschland haben es längst begriffen und in Ausbildung und Forschung investiert und sind auf diese Weise zu Marktführern in wichtigen Cleantech-Bereichen (z. B. Windenergie) geworden. An sich hätte die Schweiz hier sehr viel aufzuholen, will sie wirklich vom weltweit boomenden Cleantech-Markt profitieren. Bis jetzt sieht es aber nicht so aus, dass im angemessenen Ausmass Gelder für Cleantech-Vorhaben bereitgestellt werden. Die Förderagentur des Bundes (KTI) hat dem Vernehmen nach kaum mehr finanziellen Spielraum für Cleantech-Gesuche, ähnlich ist es beim Bundesamt für Energie (BFE) und beim Bundesamt für Umwelt (BAFU). Als besondere Pointe hat der Bundesrat in seinen Sparprogrammen sogar vorgeschlagen, die Umwelttechnikförderung des BAFU zu streichen und so 4.5 Mio. an Ausgaben zu sparen.

 

Meine Damen und Herren im Parlament, wenn Sie diese Vorlage beraten, streichen Sie bitte diesen Sparposten durch. DAS SIND KEINE AUSGABEN, DIE MAN EINSPAREN MUSS, SONDERN INVESTITIONEN IN EINE NACHHALTIGE ZUKUNFT! Und, wie gesagt: Wer nicht sät, wird auch nicht ernten können. Nur vom darüber Reden wird Cleantech kein blühender Wirtschaftszweig.

 

Mit dem Marktversagen haben wir leben gelernt. Hoffen wir das Beste, dass wir nicht auch noch mit einem Politikversagen werden leben müssen.

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